Technical definition
Silicates are a measurement of the concentration of dissolved silicon-containing compounds, typically present in water as soluble silicate species, expressed in milligrams per litre (mg/L).
Silicates can occur naturally in mains water as a result of contact with minerals and rocks, but they may also be introduced into a heating system through water-treatment chemicals, corrosion inhibitors or certain cleaning products.
Within closed heating systems, silicates can form part of some corrosion-inhibitor formulations, where they can help create a protective layer on metal surfaces. However, if present at excessive concentrations or under unsuitable water-chemistry conditions, silicates can also contribute to deposits or precipitates within the system.
Simplified definition
Silicates are naturally occurring mineral compounds that may also be present in some heating-system treatment chemicals.
At the correct level they can help protect metal surfaces from corrosion, but unusually high levels can indicate over-treatment, contamination or conditions that may lead to deposits forming inside the heating system.
Silicates are important because their presence can provide useful information about both the original filling water and the chemical treatment used within the heating system.
An abnormal or elevated Silicates result may indicate:
Von Natur aus hohe Silikatgehalte im ursprünglichen Leitungs- oder Füllwasser.
Das Vorhandensein eines silikathaltigen Korrosionsinhibitors.
Überdosierung eines silikathaltigen Aufbereitungsprodukts.
Im System verbliebene Reinigungs- oder Aufbereitungschemikalien.
Verunreinigung durch eine andere Wasser- oder Chemikalienquelle.
Veränderungen des Systemwassers nach dem Nachfüllen, der Aufbereitung oder Wartungsarbeiten.
Bedingungen, die die Bildung silikathaltiger Ablagerungen begünstigen könnten.
Wenn Silikate gezielt in einer Inhibitorformulierung enthalten sind, können sie zum Schutz metallischer Oberflächen beitragen, indem sie die Bildung eines dünnen Schutzfilms unterstützen, der den direkten Kontakt zwischen dem Metall und dem zirkulierenden Wasser verringert.
Die Silikatchemie wird jedoch stark von Faktoren wie pH-Wert, Temperatur, Konzentration und dem Vorhandensein anderer gelöster Mineralien beeinflusst. Unter ungünstigen Bedingungen können Silikate weniger löslich werden und Ablagerungen bilden.
Überhöhte oder instabile Silikatkonzentrationen können daher Folgendes begünstigen:
Ablagerungen auf Wärmeübertragungsflächen.
Verschmutzung von Wärmetauschern.
Eingeschränkter Durchfluss durch enge Wasserwege.
Ablagerungen in Ventilen und anderen kleinen Bauteilen.
Verringerte Wärmeübertragungseffizienz.
Unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Wasseraufbereitungschemikalien.
Trübung oder Partikel im Anlagenwasser, wenn Ausfällungen auftreten.
Eine Silikatmessung kann auch diagnostisch hilfreich sein, wenn die Behandlungshistorie unklar ist. Eine deutlich höhere Silikatkonzentration im Anlagenwasser als im ursprünglichen Füllwasser kann darauf hindeuten, dass ein silikathaltiges chemisches Produkt zugegeben wurde.
Silikate sollten daher zusammen mit Parametern wie pH-Wert, Leitfähigkeit, Schwebstoffen, Natrium, Molybdat und weiteren behandlungsbezogenen Indikatoren berücksichtigt werden, wenn der Zustand und die Behandlungshistorie des Heizungsanlagenwassers beurteilt werden.
Silikate sollten normalerweise nicht isoliert beurteilt werden. Ihre Bedeutung hängt stark von der Silikatquelle und der im System verwendeten Behandlungschemie ab.
Eine messbare Silikatkonzentration ist nicht automatisch ein Problem. Das Zulaufwasser kann von Natur aus etwas Silikat enthalten, während bestimmte Korrosionsschutzmittel Silikat gezielt als Bestandteil ihrer Schutzchemie einbringen können.
Ebenso bedeutet eine hohe Silikatkonzentration nicht zwangsläufig, dass sich aktuell Ablagerungen bilden. Das Risiko einer Ausfällung oder Ablagerung hängt von mehreren zusammenwirkenden Faktoren ab, darunter pH-Wert, Temperatur, Gesamtkonzentration, Wasserhärte und weitere Behandlungschemikalien.
Daher ist es besonders sinnvoll, das Ergebnis für das Anlagenwasser mit dem Silikatgehalt des ursprünglichen Füllwassers, früheren Laborergebnissen und dem bekannten verwendeten Inhibitor- oder Behandlungsprodukt zu vergleichen.